Mit 170 Grad Hitze auf den Weltmeeren

Chinesische Konstruktion und Bauwerft, US-Reederei, französische Klasse: „Asphalt Splendor“, Foto: Bureau Veritas
Weiterer Meilenstein in der Geschichte der französischen Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas (BV).
Dem Unternehmen oblag die technische Baubegleitung einschließlich der Klassifikation des weltgrößten Asphalttanker-Neubaus „<link http: new-ships.com ship-122728-asphaltsplendor.html external-link-new-window external link in new>Asphalt Splendor“ (IMO 9763332). Der 37.000 Tonnen tragende Spezialfrachter entstand für das US-Unternehmen <link http: new-ships.com company-44045-sargeant_marine_inc.html external-link-new-window external link in new>Sargeant Marine auf der chinesischen Werft <link http: new-ships.com yard-45931-avicdinghengshipbuildingcoltd.html external-link-new-window external link in new>Avic Dingheng.
Der Tanker ist Bestandteil einer Zweier-Serie. Der Grundentwurf stammt vom chinesischen Ingenieurbüro SDARI. Die „Asphalt Splendor“ ist 179,90 Meter lang und 30,6 Meter breit. Ihr Konstruktionstiefgang beträgt 16,80 Meter. Zu den zahlreichen Besonderheiten gehört die Tank-Konfiguration, bestehend aus 16 Einzeltanks.
Als Lieferant der Hauptmaschine fiel die Wahl auf Wärtsilä. Für BV als Klassifikationspartner entschied sich der US-Carrier, weil das Unternehmen über eine umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Asphalttankern verfüge. Die eingebaute Technik sei vielen Extremen ausgesetzt, was den Einsatz von besonders hochwertigen und belastbaren Materialien erfordere. So muss zum Beispiel der Asphalt während des Seetransports dauerhaft auf einer Temperatur von 170 Grad gehalten werden, um nicht zu erstarren.
Der jetzt abgelieferte Tanker-Neubau gilt nach Werftdarstellung als „state of the art“. Flüssigasphalt wird in großen Mengen sowohl im Hoch- als auch im Straßenbau benötigt. EHA
