MTU-Motorenpower für Rettungsschiff

Wenn es um die Rettung von Menschenleben auf hoher See geht, ist Hochleistungsschifffahrt gefordert.

Norwegens Seenotretter vertrauen hier auch auf Spitzenantriebstechnik aus dem Hause MTU. Kürzlich nahm die „Norwegian Society for Sea Rescue“ (RS) ihr neues Such- und Rettungsfahrzeug, die „Idar Ulstein“, in Betrieb. Die „RS“ ist das Pendant zur Deutschen Gesellschaft Schiffbrüchiger (DGzRS).

Das rund 22 Meter lange Boot entstand auf der schwedischen Werft Swede Ship Marine aus Fagerfjäll, gut 20 Kilometer nördlich von Göteborg. Der rund 120 Jahre alte Schiffbaubetrieb hat sich unter anderem auf die Fertigung von schnellen Rettungsschiffen und -booten sowie leichten Marine-Patrouilen-Fahrzeugen in Aluminium- und Verbundstoffbauweise spezialisiert. Die „Idar Ulstein“, benannt nach dem 2012 verstorbenen Vorstandsvorsitzenden des Schiffsdesigners Ulstein Group, zugleich Hauptsponsor des Schiffes, ist mit zwei MTU-Motoren der Baureihe 12V 2000M84 sowie zwei A3-56-Rolls-Royce Waterjets ausgerüstet. Das Fahrzeug ist bis zu 38 Knoten schnell und kostete rund 38 Millionen Norwegische Kronen (NOK). Es kann auch schleppen und hat einen Pfahlzug von gut zwölf Tonnen. EHA

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