„Poplar Arrow“ schnell wieder in Fahrt

Die „Poplar Arrow“ ist wieder flott. German Dry Docks (GDD) hat bei dem 47.800 Tonnen tragenden Stückgutfrachter innerhalb von vier Tagen einen Schaden an der Wellendichtung behoben.

Das 2005 gebaute Schiff musste nach dem Löschen von Cellulose am J. Müller Terminal in Brake kurzfristig das Trockendock 2 der Bremerhavener Lloyd Werft anlaufen. Beim Eindocken assistieren zwei Schlepper der Reederei URAG. Der 190 Meter lange und 32 Meter breite Frachter, ausgerüstet mit vier bordeigenen 36-Tonnen-Ladekranen, setzte jetzt seine Reise nach Südamerika fort.

Die „Poplar Arrow“ gehört zu der aus vier baugleichen Schiffen bestehenden Fleimax-I-Serie, die zwischen 1996 und 2005 für die Reederei Gearbulk gebaut wurde. An Gearbulk mit einer Flotte von 64 Einheiten ist die japanische Mitsui O.S.K. Lines (MOL) mit 49 Prozent beteiligt.

Bei German Dry Dock stehen in den nächsten Wochen mehrere kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten im Orderbuch, teilte Projektleiter David Porath dem THB mit. So führen derzeit Mitarbeiter von GDD Reparaturarbeiten am Car-Feeder „Autoprogress“ der Reederei UECC im Bremerhavener Fischereihafen durch. Das Schwesterschiff, die „Autoprestige“, wird hingegen für eine Dockung in den nächs ten Tagen im Kaiserhafen erwartet. Im Schwimmdock 5 werden im August die beiden Container-Feeder „Anna Sirkka“ (868 TEU) der Reederei Petra Heinrich aus Jork und die 800 TEU fassende „Jork Ruler“ von Bernd Becker Shipmanagement für Wartungsarbeiten erwartet.

Mitte dieses Monats kommt erstmals die 183 Meter lange und bis zu 4900 Pkw fassende „Höegh Maputo“ zu GDD. Der Auto-Carrier wird mindestens zwei Wochen lang für Arbeit im Schwimmdock 5 des Werftbetriebs sorgen. CE/fab

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