Schottel treibt Tintenfisch-Trawler an

Ein neuer Fischtrawler für die Falklandinseln im Südatlantik ist auch mit deutscher Technik unterwegs. Der in Spay am Rhein ansässige Propellerhersteller Schottel lieferte Propeller und Querstrahler, wie das Unternehmen jetzt mitteilte.

So erhielt der 74 Meter lange und 14 Meter breite Neubau „Argos Cíes“ einerseits einen Controllable-Pitch-Propeller mit einem Durchmesser von vier Metern. Der sei mit verstellbaren Propellerblättern für verschiedenste Arbeitseinsätze wie Manövrieren, Anlegen, Auswerfen und Einholen von Fischernetzen geeignet und zeichne sich durch hohe Treibstoffeffizienz sowie geringen Wartungsaufwand aus. Andererseits gehört zum Lieferumfang ein Querstrahler, der eine Eingangsleistung von 400 Kilowatt liefert. Als Hauptmotor fungiert indes eine Wärtsilä-Maschine mit 3000 Kilowatt Leistung.

Die „Argo Cíes“ entstand auf der spanischen Werft Nodosa und ist das bislang größte Fischereischiff, das dort gefertigt wurde. Betrieben wird der Trawler von der Jupiter Fishing Company, einem Joint Venture der namibischen Pereira Fishing Company und Argos Froyanes. Im Südatlantik soll er hauptsächlich zum Fang von Tintenfischen eingesetzt werden.

Die Schottel-Gruppe hat sich auf Antriebe und Steuerungen für Schiffe und Offshore-Anwendungen spezialisiert. Das 1921 gegründete Unternehmen ist heute mit rund 100 Vertriebs- und Servicestandorten weltweit vertreten. Das Angebot reicht bis hin zu kompletten Antriebsanlagen bis 30 Megawatt Leistung. ger

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