Tanker und Megayacht bei Blohm + Voss

Die Schwimmdocks von Blohm + Voss sind derzeit mit Tankern und einer Megayacht belegt.

Neben dem bereits seit mehreren Wochen im Dock 10 liegenden Tanker „Panther Max“ der griechischen Reederei Enterprise liegt nun im Dock 11 die „Kirill Lavrov“. Für den russischen Shuttle-Eismeertanker ist es der erste Aufenthalt in Hamburg.

Die 257 Meter lange und 34 Meter breite „Kirill Lavrov“ (IMO 9333682) erreicht einen Tiefgang von 10,7 Metern. Das unter russischer Flagge fahrende 70.000-tdw-Tankschiff entstand 2010 bei der Werft Admiralty Wharves in St. Petersburg. Der mit 49.899 BRZ vermessene Carrier gehört der russischen Sovcomflot Varandey. Technischer Manager ist die Unicom Management Services Russia.

Bei Blohm + Voss waren jetzt Klasse- und Farbarbeiten durchzuführen, wobei für den Tanker Eisfarbe aufzutragen war. Außerdem ging es um die Wartung des Azipods, in deren Rahmen ein Propellerblatt auszutauschen war. Am Donnerstag wird das Schiff mit dem Abendhochwasser die Elbmetropole verlassen, teilte Blohm + Voss dem THB am Dienstag mit. Im März dieses Jahres lag bereits das Schwesterschiff der „Kirill Lavrov“ für Wartungsarbeiten bei Blohm + Voss: die 2009 gebaute „Mikhail Ulyanov“ (IMO 93333670).

Die 2012 bei Hyundai Heavy Industries im koreanischen Ulsan gebaute „Panther Max“ (IMO 9593402) war bereits Ende Juli im Hamburger Hafen eingetroffen und liegt seitdem in Dock 10. Der defekte Ruderschaft des 81.283-tdw-Carriers wurde ausgebaut und zur Reparatur nach Dänemark gebracht. Die Instandsetzung der mit 44.326 BRZ vermessenen, 229 Meter langen und 32 Meter breiten „Panther Max“ mit einem Tiefgang von 13 Metern ist der erste Auftrag von Enterprise für die Hamburger Traditionswerft.

In Dock 6 liegt seit Ende August die Megayacht „Le Grand Bleu“ (IMO 1006829). Das mit 5556 BRZ vermessen Schiff unter der Flagge der Bermudas zählt zur Flotte der in Monaco ansässigen YCO. Die Bremer Werft Stahlbau Nord hatte die 113 Meter lange und 20 Meter breite Yacht im Jahr 2000 gebaut. Wie Blohm + Voss dem THB jetzt mitteilte, wird die Yacht ein halbes Jahr in Hamburg bleiben. Zu den anstehenden Arbeiten zählen unter anderem die Modifikation der Abgasleitung und der Stabilisierungsanlage. fab

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