VDMA prüft Südkorea-Potenziale

Auch die Experten von Daewoo Shipbuilding sind mit in das Besuchsprogramm eingebunden, Foto: Hasenpusch
Die koreanische Schiffbauindustrie befindet sich im Wandel: Längst werden dort nicht nur günstige Serienschiffe „von der Stange“ gebaut, sondern zunehmend auch technologisch anspruchsvoller ausgestattete Spezialschiffe und Plattformen.
Damit bleibt Korea, neben China, trotz der aktuell schwachen Auftragslage im Weltschiffbau auch zukünftig der wichtigste Exportmarkt für die deutsche maritime Zulieferindus trie. Zudem gelten die Fachkräfte in dem ostasiatischen Land als kompetente Ansprechpartner, wenn es um neue Schiffsantriebstechnologien geht, beispielsweise durch die Nutzung von LNG als Treibstoff oder die Implementierung von Hybrid-Technologien.
Jetzt besteht die Möglichkeit, diesen Markt noch genauer kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Denn der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) initiiert vom 26. Juni bis 1. Juli 2016 eine Geschäftsanbahnungsreise in die Schiffbauzentren Südkoreas. Kerngedanke der Reise ist es, den Teilnehmern qualifizierte Kontakte zu potenziellen Vertriebs- und Geschäftspartnern in Form von B2B-Gesprächen zu bieten. Abgerundet wird die vorrangig auf kleinere und mittelständische Unternehmen ausgerichtete Tour durch Besuche der drei größten Unternehmen der dortigen Schiffbauindustrie: Hyundai Heavy Industries, Samsung Heavy Industries und Dae woo Shipbuilding & Marine Engineering.
Darüber hinaus stehen Networking-Events in Busan und Okpo auf dem Programm. Auf koreanischer Seite sind die Fachnetzwerke der Schiffbauindustrie, The Korea Shipbuilders’ Association (KOSHIPA), Korean Shipbuilding Industry Cooperative und Korea Marine Equipment Association (KOMEA) in die Programmgestaltung eingebunden. Gefördert wird die Delegationsreise vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Initiator ist die Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems des VDMA.
Anmeldeschluss für inter essierte Unternehmen ist der 25. März 2016. Diese können sich an Hauke Schlegel, VDMA AG Marine Equipment and Systems, wenden – entweder telefonisch unter der Rufnummer 040/50 72 07-17, oder per E-Mail unter: hauke.schlegel@vdma.org bre
