Volle Ausrüstungspier in Lemwerder

Zwischen der 72,5 Meter langen „Cloudbreak“ (l.) und der 81,80 Meter langen „Kibo“ liegt die kleinere „Al Makher“, Foto: Eckardt
Abeking & Rasmussen (A&R) in Lemwerder bei Bremen ist gut ausgelastet.
Speziell im Yachtbau gibt es dort derzeit viel zu tun – werden dort doch aktuell drei Luxusyachten unterschiedlicher Art und Größe gleichzeitig ausgerüstet. So soll in den nächsten Wochen die nach einem Surf-Spot auf den Fidschi-Inseln benannte Explorer-Yacht „Cloudbreak“ mit der Baunummer 6499 abgeliefert werden, nachdem der 72,5 Meter lange und 14 Meter breite Neubau in den vergangenen Wochen schon mehrfach Probefahrten unternommen hat. Für das Design war das Büro Espen Oeino zuständig, die Innenausstattung stammt vom Pariser Interior-Designer Chris tian Liaigre.
Außerdem liegt am Nord ende der Werft schon seit Ende vergangenen Jahres für Wartungs- und Reparaturarbeiten die erst vor zwei Jahren von A&R abgelieferte, 81,80 Meter lange „Kibo“. Diese Yacht mit der Werftbaunummer 6497 wurde seinerzeit von Terence Disdale entworfen.
Zwischen der „Cloudbreak“ und der „Kibo“ findet sich außerdem die 25 Meter lange SWATH-Yacht „Al Ma kher“ von A&R mit der Baunummer 6500. Sie fährt unter der Flagge des Sultanats von Oman. Name und Flagge lassen auf einen Eigentümer aus der Golfregion schließen, offizielle Informationen gibt es dazu aber bislang nicht. Auf seinen bisherigen Probefahrten verkehrte der 13 Meter breite Neubau noch unter dem A&R-eigenen Projektnamen „Explorer“. Bislang wurden bei der Werft in Lemwerder 23 Schiffe mit dem SWATH-Konzept (Small Waterplane Area Twin Hull) gebaut (THB 14. April 2014).
Das mittlerweile seit 109 Jahren bestehende Familienunternehmen realisiert in der neuen Schiffbauhalle sein bislang größtes Yachtprojekt mit einer Länge von rund 100 Metern. Der Stahlrumpf für diese Superyacht mit der Baunummer 6501 wurde im vergangenen Jahr bei FSG in Flensburg gefertigt und anschließend zur Komplettierung nach Lemwerder überführt. CE/fab
