Weitere Streiks in Südkorea
Repräsentativ für die Mitarbeiter acht südkoreanischer Werften kündigten die jeweiligen Gewerkschaften gemeinschaftliche Protestaktionen für den 20. Juli an.
Dann sollen die Werftarbeiter ihre Arbeit für einen Tag niederlegen, teilten sie in Seoul mit.
Hintergrund sind staatlich geforderte Umstrukturierungsmaßnahmen, die den stark verschuldeten Werften eine finanzielle Erholung verschaffen sollen.
Die Restrukturierung dürfe nicht auf Kosten der Belegschaft stattfinden, hieß es in der Gewerkschaftserklärung.
Unabhängig von der Gemeinschaftserklärung protestierten die Mitarbeiter bei Samsung Heavy Industries in den letzten sieben Tagen zweimal über mehrere Stunden. Die Werft plant einen Personalabbau um 40 Prozent bis 2018. Noch in diesem Jahr sollen rund 1500 Mitarbeiter entlassen werden. ger