132 Millionen Euro Verlust

Hapag-Lloyd verfügt derzeit über eine Flotte von 143 Containerschiffen. Foto: Hapag-Lloyd
Die stark gestiegenen Ölpreise haben bei der Linienreederei Hapag-Lloyd zu hohen Verlusten geführt. Trotz eines Wachstums bei Transportmenge und Umsatz weitete sich der Konzernverlust in den ersten drei Monaten gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von 22 auf 132 Millionen Euro aus, teilte Hapag-Lloyd am Donnerstag in Hamburg mit. Die Preise für den Treibstoff der Schiffe hätten Rekordhöhen erreicht. Sie lagen um 31 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die beschlossenen deutlichen Erhöhungen der Frachtraten werden dagegen erst im zweiten Quartal durchgreifend wirksam. Damit geriet Hapag-Lloyd in eine ungünstige Situation aus niedrigen Erlösen wegen des Preiskampfs unter den Containerschiffsreedereien und hohen Kosten.
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