20 Seetonnen vermisst

Nach dem monatelangen Eiswinter auf der Ostsee vermisst das Wasser- und Schifffahrtsamt in Stralsund 20 Seetonnen. „Die Tonnen sind spurlos weg, durch das Eis vertrieben oder untergegangen", berichtete der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Holger Brydda.

Die Behörde hofft, dass die Seezeichen möglicherweise noch in schwedischen oder polnischen Revieren gefunden und wieder übergeben werden. Falls sie aber vertrieben und zudem noch untergegangen sind, gibt es kaum eine Chance, sie wiederzufinden. Insgesamt müssen Tonnenleger in den kommenden Tagen rund 1200 Tonnen überprüfen. Durch den Eisdruck vertriebene Tonnen müssen mithilfe der Spezialschiffe neu positioniert werden. Leuchttonnen bekommen neue Beleuchtungsaufsätze. Die Arbeiten werden bestimmt noch zwei Wochen dauern. Wegen der fehlenden Seezeichen ist laut Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie die Schifffahrt in den östlichen Fahrwassern um Stralsund, Rügen, Usedom und Greifswald derzeit nur am Tage erlaubt.

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