30 Millionen Tonnen weniger Umschlag
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat dem Hamburger Hafen erheblich geschadet.
Deutschlands größter Seegüterumschlagplatz hat mit einem Gesamtvolumen von 110,4 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr etwa 30 Millionen Tonnen Fracht weniger als im Vorjahr abgefertigt. Das erklärte Claudia Roller, Vorstand der Organisation Hamburg Hafen Marketing (HHM), gestern bei der Vorlage der Jahresbilanz. „Das ist mit einem Minus von 21,4 Prozent ein außergewöhnlich hoher Rückgang. Für 2010 ist jedoch Besserung in Sicht", so die Expertin. Die Talsohle sei durchschritten. Der Hafen rechne wieder mit einem Gesamtwachstum von drei bis vier Prozent. „Seit dem dritten Quartal 2009 empfangen wir bereits erste Signale für eine Stabilisierung und sehen Anzeichen für eine leichte Aufwärtsentwicklung", erläuterte Roller.
„Nach Auswertung des Seegüterumschlags für das vierte Quartal 2009 können wir feststellen, dass der Seegüterumschlag im zweiten Halbjahr gegenüber der ersten Jahreshälfte um 3,7 Prozent zulegte", berichtete die HHM-Chefin.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".