50 Millionen Tonnen Umschlag

Größter Umschlagshafen ist Lübeck mit rund 26,57 Millionen Tonnen. Foto: LHG
Schleswig-Holsteins Seehäfen haben im vergangenen Jahr knapp 50 Millionen Tonnen Ladung umgeschlagen. Damit ist es nach Hamburg und Bremen/Bremerhaven das Bundesland mit dem drittgrößten Seegüterumschlag in Deutschland, wie der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) jetzt mitteilte. Außerdem wurden mehr als 12 Millionen Passagiere befördert. Das unterstreiche die hohe Bedeutung der schleswig-holsteinischen Seehäfen, sagte der GvSH-Vorsitzende Frank Schnabel. "Unsere Häfen sind vielseitig und leistungsstark, und als einziges Bundesland mit direktem Zugang zu zwei Meeren fällt den schleswig-holsteinischen Seehäfen eine besondere Rolle zu."
Größter Umschlagshafen war danach Lübeck mit rund 26,57 Millionen Tonnen, gefolgt von den Häfen in Brunsbüttel (10,36 Mio. t), Kiel (6,29 Mio. t) und Puttgarden (4,36 Mio. t). Bei den Passagieren stand Puttgarden mit rund 6,03 Millionen Fahrgästen an der Spitze, gefolgt von Kiel (1,94 Mio.), Dagebüll (1,50 Mio.) und Wyk auf Föhr (1,29 Mio.).
Zum Verband GvSH gehören mehr als 30 Häfen. Dabei seien die kleineren Häfen wichtig für die regionale Industrie, sagte Schnabel.