827. Hafengeburtstag mit Schiffstaufe

Das neue Flaggschiff „AIDAprima“ (125.000 BRZ) soll bereits am 25. April erstmals im Hamburger Hafen festmachen, Foto: AIDA Cruises
Die Vorbereitungen für den 827. Hafengeburtstag (5. bis 8. Mai) in Hamburg laufen auf Hochtouren.
Am Montag haben die Veranstalter für das alljährliche Hafenfest zu Wasser und zu Lande schon kräftig die Werbetrommel gerührt. Wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt wird das Groß-Event einen Tag länger gefeiert. Eine Million Besucher werden erwartet. Ein Höhepunkt wird die Taufe des neuen Kreuzfahrtschiffs „AIDAprima“ der Rostocker Reederei AIDA Cruises am 7. Mai sein. Wer dem Luxusliner allzeit gute Fahrt wünschen wird, ist jedoch noch ein Geheimnis. Neben den Attraktionen zu Wasser ist es das Ziel, immer stärker die kulturellen Institutionen an Land mit einzubeziehen, kündigte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) an. Weitere Programmpunkte: Ebenfalls am 7. Mai findet um 15 Uhr das Schlepperballett statt. Zwei Tage vorher bitten Geistliche beim traditionellen ökumenischen Eröffnungsgottesdienst (5. Mai/14 Uhr) um göttlichen Beistand. Mit Glockenschlag an Bord der „Rickmer Rickmers“ wird anschließend (15.30 Uhr) die maritime Großveranstaltung eröffnet. Auch die Ein- und Auslaufparaden locken wieder die „Sehleute“. Wenn die mehr als 300 erwarteten Schiffe – vom Windjammer bis zur Jolle – am 5. Mai (16 Uhr) ankommen, geht die Party richtig los. Am 8. Mai um 16 Uhr heißt es dann wieder „Leinen los“.
Besuche sind unter anderem wieder auf Großseglern (erstmals mit der „Santa Maria Manuela“), Marineschiffen, Seenotrettern oder Zollbooten möglich. Infos hierzu unter www.hamburg.de/hafengeburtstag oder bei der Hotline 040-30051300. Wer tiefer in die Geschichte des Hafens eintauchen will: Das Hafenmuseum und das Maritime Museum zeigen ebenfalls Flagge.
Damit niemand über Bord geht, wird das Sicherheitskonzept immer wieder überarbeitet, so der Wirtschaftssenator. Es wird eine verstärkte Präsenz von Polizei und Ordnungshütern geben, „aber keine Videoüberwachung“. Zu Wasser hat Hafenkapitän Jörg Pollmann das Kommando. „Es gibt eine Menge logistischer Abläufe im Hintergrund“, berichtete er. FBi
