Ablieferung der Scandlines-Fähren verzögert sich

Die Ablieferung der von den P+S Werften in Stralsund gebauten Fähren "Berlin" und "Copenhagen" an die Reederei Scandlines verzögert sich. Die ursprünglich für den 3. Mai geplante Doppeltaufe der beiden Fähren entfällt, teilte eine Scandlines-Sprecherin jetzt mit. Einen Grund nannte sie nicht. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest.

Die Reederei habe wegen der Verzögerung ihren Sommerfahrplan für die Route Rostock-Gedser ändern müssen. Dennoch werde Scandlines den Kunden vom 1. Juli bis 31. August eine höhere Kapazität als jemals zuvor bieten, hieß es. Die Reederei werde die Linie im Sommer mit drei Fährschiffen betreiben.
   
Die neue "Berlin", mit einer Kapazität von 1500 Passagier- sowie 480 Auto- und 96 Lastwagen-Plätzen soll nun am 1. Juli in Dienst gestellt werden. Daneben sollen weiterhin die bisherigen Fähren "Kronprins Frederik" und "Prins Joachim" verkehren. Letztere werde im Sommer zusätzliche Abfahrten nur für Trucks und Trailer anbieten, hieß es.
 
Der zweite baugleiche Neubau, die "Copenhagen", soll nun vom 1. September an die wesentlich kleineren Fähren "Kronprins Frederik" und "Prins Joachim" auf der Route Rostock-Gedser ersetzen. Scandlines-Manager Søren Poulsgaard-Jensen sagte: "Wir hatten natürlich gehofft, dass die P+S Werften die beiden Neubauten rechtzeitig zur Hochsaison würden ausliefern können."

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