„Albatros“ landet ungeplant

Eckernförde feierte in dieser Woche seinen ersten Kreuzfahrtanlauf.

Der dortige Hafen war das Ziel für rund 800 Passagiere des Cruisers „Albatros“ (IMO 7304314) der Reederei Phoenix Reisen. Die Entscheidung für Eckernförde fiel dabei sehr kurzfristig, denn eigentlich war Heiligenhafen als erster Hafenanlauf einer zwölftägigen Ostseerundreise geplant. Doch dort bot man dem 205 Meter langen Schiff einen nicht optimalen Ankerplatz am Westausgang des Fehmarnsunds. In Zusammenarbeit mit der Maklerei Sartori & Berger wurde deshalb Heiligenhafen durch Eckernförde ersetzt.

In dem Ostseebad konnte die „Albatros“ wenige hundert Meter vor der Mole des Stadthafens ankern, und die Passagiere wurden mit Tenderbooten im idyllischen Fischerhafen an Land gebracht. Die Stadtwerke als Hafenbetreiber hoffen jetzt auf weitere Besuche, falls die Auswertung des spontanen Erstanlaufs positiv ausfällt. In Schleswig-Holstein ist Eckernförde damit an der Ostseeküste als fünfter Hafen nach Travemünde, Timmendorfer Strand, Flensburg und Kiel in die Liste der Kreuzfahrthäfen aufgenommen worden. Die „Albatros“ gehört zu den klassischen Kreuzfahrtschiffen der Szene und besitzt 442 Kabinen für 830 Passagiere. bre/FB

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