„Alles in den Schatten gestellt“

Wie beim Hafengeburtstag in Hamburg gehört auch bei der Sail in Bremerhaven ein Schlepperballett zu den Höhepunkten , Foto: Eckardt
Das große Windjammertreffen „Sail“ hat in diesem Jahr rund 1,2 Millionen Menschen nach Bremerhaven gelockt.
Etwa 200.000 Besucher mehr als vor fünf Jahren kamen, um die Segler aus aller Welt zu bewundern. 270 Schiffe mit 3500 Besatzungsmitgliedern hatten in diesem Jahr im Hafen festgemacht. Am Sonntag endete das Segler-Treffen nach fünf Tagen. Von Beginn an registrierten die Veranstalter bei hochsommerlichem Wetter einen deutlich größeren Besucheransturm als erwartet. Publikumslieblinge wie die „Gö theborg“ aus Schweden, der Nachbau eines Seglers aus dem 18. Jahrhunderts, zählten jeden Tag bis zu 6500 Besucher.
Bundespräsident Joachim Gauck, selbst ein Kind der Küste, hatte am vergangenen Mittwoch an Bord eines knapp 30 Meter langen Traditionsseglers die Eröffnungsparade der Sail abgenommen (THB 14. August 2015). Ein Korso von Rahseglern, Traditionsschiffen und Sportbooten fuhr durch den Hafen.
Mehr als 100.000 Menschen beobachteten das Spektakel. Außer der Einlaufparade zählte ein 30-minütiges Feuerwerk am Bremerhavener Nachthimmel am Samstag zu den Höhepunkten. „An allen anderen Tagen haben wir deutlich über dem gelegen, was bei den früheren Veranstaltungen hier los war“, freute sich auch der Leiter des Organisationsbüros, Heino Tietjen. „Die Sail Bremerhaven ist traditionell eine Veranstaltung mit einer besonderen Atmosphäre“, sagt Artur Beneken, der wie Tietjen schon seit der Sail-Premiere 1986 dem Organisationskomitee angehört. „Das diesjährige Festival hat alles in den Schatten gestellt, weil es so entspannt war“, bekam Tietjen von vielen der teilnehmenden Schiffe attestiert. lni/CE/pk

