Auftragseinbruch in der chinesischen Schiffbauindustrie

Die chinesische Schiffbauindustrie blickt verhältnismäßig pessimistisch in die Zukunft. Foto: Conti
Neben den Reedern leidet auch die weltweite Schiffbauindustrie unter den Überkapazitäten der Märkte. Die chinesischen Werften melden große Probleme bei der Auftragsakquise. Die vergangene Krise hatte die Schiffbaubranche der Volksrepublik noch erfolgreich gemeistert und 2010 zunächst erneut zweistellig zugelegt. Allerdings ziehen nun dunkle Wolken auf. Im dritten Quartal 2011 sind neue Order um knapp 70 Prozent auf nur noch 7,4 Millionen Tonnen Tragfähigkeit eingebrochen. Die Auftragsbestände reichen zwar für weitere zwei Jahre, aber der nationale Werftenverband CANSI (China Association of the national Shipbuilding Industry) ist pessimistisch. Angesichts der weltweiten Überkapazitäten und der Sorgen um die Weltkonjunktur wird allgemein erwartet, dass die Reeder erneut versuchen, Ablieferungen weiter zu verschieben oder gar ganz zu stornieren.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"