Ausgezeichnete Meeresforschung

Mit dem Briese-Preis prämieren das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und die Reederei Briese herausragende Promotionen im Bereich der Meeresforschung. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Dr. Cathleen Schlundt – für ihre Erkenntnisse zur Rolle mariner biogener Gase im Klimasystem.

„Die Besonderheit dieser Arbeit ist, dass sie sowohl im Bereich der innovativen Entwicklung meereschemischer Analytik als auch in der Interpretation gewonnener Daten im Kontext der Umweltforschung Hervorragendes leistet“, sagte Jury-Mitglied Gregor Rehder. Im Zuge ihrer Untersuchungen konnte Schlundt unter anderem zeigen, dass der westliche Pazifik eine der weltweit höchsten Konzentrationen an Dimethylsulfoxid aufweist. Ihre Forschungen im östlichen Pazifik belegten, dass Dimethylsulfid eine weitere Quelle zur Speisung einer schwefelhaltigen Schicht innerhalb der Stratosphäre ist, die zur Abkühlung unseres Klimas beiträgt.

Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde jetzt zum fünften Mal vergeben. Gestiftet wird er von der Reederei Briese in Leer, die für die Bereederung der Forschungsschiffe „Meteor“ und „Sonne“ zuständig ist. Die wissenschaftliche Betreuung der Preisvergabe erfolgt durch das IOW. Für die Partner ist entscheidend, dass die Ergebnisse der Promotionen in engem Zusammenhang mit dem Einsatz von Forschungsschiffen sowie der Verwendung und Entwicklung von Technik auf See stehen. bre

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