„Avontuur“ rettet 16 Flüchtlinge

Die Crew der „Avontuur“ versorgte vor Afrika 16 Flüchtlinge, Foto: Timbercoast
„Kleines Boot mit Menschen, Pfeiftöne“, meldet der Posten im Ausguck des Frachtseglers „Avontuur“ morgens um 7.36 Uhr südwestlich von Gran Canaria. Sofort werden alle Segel eingeholt und die Fahrt gestoppt. Die „Avontuur“ ist unterwegs von Deutschland nach Mexiko, will in der Karibik Rum, Tee, Honig und Salz aufnehmen und im Juni zur Kieler Woche heimkehren.
Jetzt kam der Crew im Atlantik eine Rettungsmission dazwischen, wie Michael Vogelsgesang, Kapitän der „Avontuur“, berichtet.
Um 8 Uhr geht das Segelschiff seitwärts an das sechs Meter lange hölzerne Fischerboot „Marie“. Fünf Frauen und elf Männer sind an Bord – Flüchtlinge, die seit zehn Tagen auf dem Meer unterwegs waren. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer des Segelschiffes beginnt eine Rettungsmission für die Bootsleute. Sie werden an Bord versorgt und die „Marie“ in Schlepp genommen.
Nach der Übergabe der Menschen an das spanische SAR-Schiff segelt die „Avon tuur“ in den Hafen von Puerto de Mogán, wird dort professionell desinfiziert und kann ihre Reise fortsetzen. tja
