BDB: Auch Seeschiffe in Gebührenmodell für Wasserstraßen einbeziehen
„Die Binnenschifffahrt ist nicht der Zahlmeister der Bundeswasserstraßen.“ Mit diesen Worten kritisierte Gunther Jaegers, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), Ende vergangener Woche die vom Bundesverkehrsministerium geplante deutliche Erhöhung der Schifffahrtsabgaben durch eine Orientierung am Vollkostenprinzip. Nur mit einem Gebührenmodell, das tatsächlich sämtliche Nutzer der Bundeswasserstraßen umfasst, werde eine akzeptable Grundlage für eine Diskussion über geschlossene Finanzierungskreisläufe im Bereich der Wasserstraßen geschaffen, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des Verbandes. „Das bedeutet, dass nicht nur die Binnenschifffahrt in die verstärkte Erhebung von Nutzerabgaben einbezogen wird, sondern zum Beispiel auch die derzeit noch abgabenfreie Seeschifffahrt auf Elbe und Weser und die Sportboot- und Freizeitschifffahrt, die lediglich einen geringen Pauschalbetrag für die Nutzung der Flüsse und Kanäle zahlt.“
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"