Bergungsarbeiten an "Rena" unterbrochen

Sturm und hoher Wellengang haben die Bergungsarbeiten an dem havarierten Containerschiff "Rena" vor Neuseeland unterbrochen. Der Wetterdienst sagte fünf Meter hohe Wellen voraus. Damit waren die Spezialisten, die das Öl aus dem Wrack pumpen, an Bord nicht mehr sicher, teilte die Schifffahrtsbehörde MNZ am Montag mit. Tanks und Entlüftungsschächte wurden versiegelt. "Damit verhindern wir weiteren Ölaustritt, sollte es zum Schlimmsten kommen und das Schiff auseinanderbrechen", zitierte das neuseeländische Fernsehen den MNZ-Bergungsexerten Kenny Crawford. Im Sturm dürften auch weitere Container von Bord rutschen, sagte Crawford. Mitarbeiter klebten Peilsender auf die besonders gefährdeten Container, um sie später im Meer orten zu können. Die Spezialisten haben in den vergangenen Tagen rund 1000 Tonnen Schweröl aus den Tanks der "Rena" abgepumpt. An Bord dürften damit noch etwa 350 Tonnen sein. Seit dem Unglück waren rund 360 Tonnen Öl ins Meer gelangt und hatten die nahe gelegenen Strände verschmutzt.

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