Besorgter Blick in die Zukunft

Unsere gesamte Industrie ist durch die tiefgreifende Krise in teilweise existenzielle Schwierigkeiten geraten."

Das erklärte Michael Behrendt, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), gestern in Hamburg bei der Vorlage des Jahresberichts 2009. Nach dem Einbruch im Welthandel, dem Rückgang der Transportmengen und dem Verfall der Frachtraten seit Herbst 2008 macht den Unternehmen zunehmend die Kapitalversorgung zu schaffen. Bei der Beschaffung von Eigen- und Fremdkapital gibt es starke Engpässe, sagte der Manager. Die Branche müsse mit Banken, Anteilseignern und staatlichen Stellen alle Anstrengungen zur Überwindung der Krise unternehmen. „Das Jahr 2010 wird dafür entscheidend sein", betonte Behrendt.

„Wir benötigen keine generellen Subventionen für immer", so der VDR-Vorsitzende. Es gehe lediglich um Hilfen, um die kommenden zwei bis drei Jahre zu überstehen. Die derzeitigen Frachtraten liegen seinen Angaben zufolge im Durchschnitt 50 Prozent unter den Raten des Vorjahres. In den vergangenen Wochen zeichne sich jedoch ein etwas stabilisiertes Niveau ab.

Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".

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