Blohm+Voss-Verkauf rückt näher
ThyssenKrupp will seine Werfttochter Blohm + Voss (B+V) angeblich für 20 bis 22 Millionen Euro an den britischen Finanzinvestor Star Capital Partners verkaufen. Das berichtete der in Bremen erscheinende „Weser-Kurier“. Der Kaufvertrag soll dem Vernehmen nach spätestens morgen unterschrieben werden. Die Vereinbarung soll eine Beschäftigungsgarantie über fünf Jahre enthalten, hieß es weiter. Eine Sprecherin des Essener Konzerns wollte sich zu dem Bericht nicht äußern und betonte erneut, dass die Gespräche mit einem europäischen Finanzinvestor weit vorangeschritten seien. Die Entscheidung über den anstehenden Verkauf werde „spätestens bis zur Hauptversammlung im Januar“ getroffen sein. Der britische Finanzinvestor hat Interesse an der Übernahme des zivilen Schiffbaus mit 476 Millionen Euro Umsatz und 1600 Beschäftigten. Der bei der U-Boot-Werft HDW gebündelte militärische Schiffbau soll wie vorgesehen bei ThyssenKrupp bleiben.