BP räumt Verantwortung ein

Die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko nimmt immer größere Ausmaße an. Das Bohrloch, aus dem das Erdöl ins Meer strömt, kann nach Expertenmeinung erst in einigen Monaten abgedichtet werden.

Der Betreiber der gesunkenen Plattform „Deepwater Horizon", BP, will erneut Öl auf See abbrennen. Hohe Wellen hatten dies in den vergangenen Tagen verhindert. BP will außerdem eine 65 Tonnen schwere Kuppel über das offene Bohrloch stülpen. Damit soll das austretende Öl kontrolliert an die Oberfläche geleitet werden. Konzern-Chef Tony Hayward räumte indes die Verantwortung für die Katastrophe ein. „BP wird die Rechnung begleichen", sagte er der BBC. Britische Zeitungen errechneten, dass dem Ölkonzern Kosten von umgerechnet rund sechs Milliarden Euro drohen.

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