Brand vor Lotsenstation Schleimünde
Bei einem Brand von Dämm-Material ist die Lotsenstation in Schleimünde beschädigt worden.
Die Flammen hätten schnell um sich gegriffen und meterhoch vor dem Gebäude gelodert, ein Fenster sei aufgrund der Hitzeentwicklung zersprungen, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gestern in Bremen mit. Zudem sei die Fassade verrußt. Im Rahmen der Amtshilfe und in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Maasholm brachte die Besatzung des in Maasholm stationierten Seenotkreuzers „Nis Randers" schnell und unbürokratisch Hilfe. Gemeinsam löschten sie das Feuer.
Der Vormann der „Nis Randers", Dirk Röper, berichtete: „Wir hatten unser gesamtes Schlauchmaterial, vier B-Schläuche und fünf C-Schläuche, ausgelegt." Die Entfernung zwischen dem Feuer und dem Liegeplatz der „Nis Randers" betrug etwa 170 Meter. Mit der bordeigenen Feuerlöschpumpe, die für 6000 Liter Löschwasser pro Stunde ausgelegt ist, seien die Flammen trotz der Entfernung vom Schiff schnell erstickt worden, sagte der DGzRS-Vormann. Der Erfolg wurde mit einem Bruchteil der maximal möglichen Leistung erreicht.