Bundesregierung plant „Offshore-Anbindungs-Umlage“

Die Bundesregierung will der Energiebranche bei der umstrittenen Haftung der gigantischen Windparks in Nord- und Ostsee entgegenkommen. So könnten die Netzbetreiber künftig Ausgleichszahlungen gegenüber den Betreibern, die durch Leitungsprobleme beim Windstrom fällig werden, stärker über den Strompreis wieder hereinholen. Genaue Auswirkungen auf die Preise sind nach Angaben der Regierung aber noch nicht kalkulierbar.

Um eine neue Umlage handele es sich nicht, hieß es am Mittwoch in Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Anbindungskosten für Windparks auf See werden bereits über die Netzentgelte auf die Stromkunden umgelegt. "Neu ist lediglich der Vorschlag, diese Kosten separat und transparent in der Stromrechnung auszuweisen." So würden die Verbraucher sehen, was sie die Windstrom-Offensive kostet.

Mit der geplanten „Offshore-Anbindungs-Umlage“ soll ein zentrales Haftungsproblem behoben werden. Betreiber von Windparks erzeugen zwar Strom, können ihn aber wegen Leitungsproblemen oder fehlender Anschlüsse ans Stromnetz an Land nicht einspeisen und verdienen so kein Geld. Bisher muss für diese Ausfälle der Netzbetreiber haften.

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ROUNDUP: Teurer Windstrom aus dem Meer – Regierung will bei Haftung helfen - weiter lesen auf FOCUS Online: www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-teurer-windstrom-aus-dem-meer-regierung-will-bei-haftung-helfen_aid_753804.html

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