Carnival muss Schiff in Texas auslösen
Wegen Schadensersatzansprüchen aus der Havarie des Kreuzliners "Costa Concordia" ist am Wochenende ein Schiff des Costa-Mutterkonzerns Carnival kurzzeitig festgehalten worden.
Die "Carnival Triumph" wurde vorübergehend im US-Hafen Galveston beschlag-nahmt, um mögliche Schadensersatzleistungen an einen deutschen Kläger abzusichern, dessen Mutter bei dem Unglück ums Leben gekommen war, teilte der Anwalt John Eaves mit. Nachdem Carnival eine angeblich millionen-schwere Sicherheit hinterlegte, konnte das Schiff schließlich weiterfahren.
Eaves reicht die Zivilklage nach eigener Aussage nicht allein wegen der Entschädigung ein, sondern auch, um Kreuzfahrten sicherer zu machen. Daher sei speziell die "Carnival Triumph" in die Kette gelegt worden. Deren Besatzung sei nach denselben Standards geschult worden wie die der "Costa Concordia". Vor diesem Hintergrund sei die Pfand-Forderung ein Signal, so Eaves.