China wird für Offshore-Markt interessanter

Wilhelmshaven kann sich gut als Importhafen für chinesische Windkraftanlagen-Komponenten entwickeln. Archivfoto: Rostock Port/Nordlicht
Der chinesische Windenergiemarkt entwickelt sich explosionsartig und wird damit immer stärker für Importe aus China interessant. Wilhelmshaven als einziger deutscher Tiefwasserhafen bietet sich als Schutz-, Umschlags-, Versorgungs-, Reaktions-, Installations- und Produktionshafen sowohl für die On- als auch die Offshore-Windenergie an. In China sind derzeit 82 Hersteller von Windenergieanlagen am Markt, von denen einige inzwischen zu den erfolgreichsten Anbietern weltweit zählen. „Die Unternehmen drücken auch in den europäischen Markt, da innerhalb Chinas ein Überangebot zu einem Preisverfall geführt hat und man deshalb Aufträge im Ausland akquiriert. Damit werden die chinesischen Hersteller auch für uns interessant, denn unser Hafen kann sich gut als Importhafen für chinesische Windkraftanlagen-Komponenten entwickeln“, so WHV-Vorstandsmitglied Heiner Holzhausen.