CMA CGM und MSC kooperieren

Die immer offensichtlicher werdende Krise in der Containerschifffahrt lässt die Reedereien zu drastischen Maßnahmen greifen. MSC und CMA CGM, zweit- und drittgrößte Wettbewerber der Branche, haben eine umfangreiche Flottenkooperation für eine Vielzahl von Liniendiensten vereinbart. „Die langfristige Vereinbarung soll operative Synergien schaffen“, teilten MSC und CMA CGM gestern mit. Von dem gemeinsamen Netzwerk sollen demnach einige Asien-Nordeuropa- und Asien-Südafrika-Verkehre sowie alle südamerikanischen Märkte betroffen sein. Wie die gesamte Branche haben auch diese beiden Unternehmen mit Überkapazitäten und dem schwachen Ratenniveau zu kämpfen. Zunächst machten sie keine Angaben darüber, für welchen Zeitraum die Kooperation angelegt ist. Auch ist noch unklar, ob beziehungsweise wie viele Schiffe durch die Zusammenarbeit aufgelegt werden, um den Druck auf die Transportpreise abzumildern. Gemeinsam haben MSC und CMA CGM einen Marktanteil von 21,7 Prozent.

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