CMA CGM zurück in schwarzen Zahlen
Die französische Containerreederei CMA CGM schreibt nach den herben Verlusten im vergangenen Krisenjahr im ersten Quartal 2010 wieder schwarze Zahlen.
„Das Ergebnis für die ersten drei Monate dieses Jahres hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen", sagte Reederei-Chef Rodolphe Saadé bei der Präsentation der Zahlen. CMA CGM habe vor allem vom Wachstum der Ladungsvolumina auf den innerasiatischen und Asien-Europa-Routen profitieren können.
Im ersten Quartal transportierten die Schiffe des in Marseille ansässigen Unternehmens 2,1 Millionen Standardcontainer (TEU), was einer Steigerung von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Nach dem 1,4-Milliarden-Dollar-Verlust
in 2009 steht für das erste Quartal 2010 ein Reingewinn von 270 Millionen Dollar zu Buche. Die Einnahmen stiegen um 30 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. Der Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) legte um 640 Millionen Dollar auf jetzt 380 Millionen Dollar zu, nachdem der Wert bereits im letzten Quartal des Vorjahres erstmals wieder positiv ausgefallen war.
CMA CGM war durch die Schifffahrtskrise in große wirtschaftliche Bedrängnis gekommen, konnte sich aber unter anderem mit einem nach eigenen Angaben 800 Millionen Dollar teuren Sparprogramm retten.