«Deutschland» in Hamburg

Nach einem Feuer im Maschinenraum ist das Kreuzfahrtschiff «Deutschland» wieder zu Hause. Von Schleppern gezogen traf das «Traumschiff» am Mittwoch zur Reparatur auf der Werft Blohm + Voss in Hamburg ein. In den nächsten 30 Tagen soll dort der Schaden behoben werden, der am Pfingstsonntag bei einem Feuer im Maschinenraum des Schiffes entstanden war. Außerdem sollen ursprünglich für November geplante Wartungsarbeiten vorgezogen werden.

Die Kosten beziffert die Reederei Peter Deilmann aus Neustadt (Kreis Ostholstein) auf insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. Davon würden zwei Millionen für den Brandschaden von der Versicherung übernommen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Wegen der unvorhergesehenen Werftliegezeit mussten drei Reisen der «Deutschland» abgesagt werden. Die nächste planmäßige Fahrt soll am 3. Juli in Hamburg beginnen und über Island, Grönland, die Färöer- und die Orkney-Inseln nach Travemünde führen.

Trotz des Ausfalls mitten in der Saison rechnet die Reederei, die 2009 wegen finanzieller Schwierigkeiten ihre Flusskreuzfahrtflotte verkauft hatte, nicht mit finanziellen Engpässen. «Wir denken, dass wir das hinkriegen und auch den Imageschaden in Grenzen halten können», sagte Deilmann-Sprecher Hans-Ulrich Kossel.

Passagieren der abgesagten Touren würden Ersatzreisen mit besonderen Vergünstigungen angeboten, für November seien zusätzliche Reisen geplant.

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