Drei Tote auf Baustellen von deutschen Offshore-Windparks

Auf den Baustellen deutscher Offshore-Windparks sind nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Focus" bereits drei Männer ums Leben gekommen. Darunter waren ein polnischer Arbeiter und ein schwedischer Taucher. Sie ertranken bei der Errichtung der Windfarm "Bard Offshore 1", 120 Kilometer vor der ostfriesischen Küste bei Emden. Zudem wurden bislang 80 schwere Unfälle auf Baustellen in der Nord- und Ostsee registriert.

Der Leiter des Havariekommandos in Cuxhaven, Hans-Werner Monsees, fordert nach Angaben des Magazins ein "besseres und dichteres Rettungssystem". Sonst könne die Zahl der Toten und Schwerverletzten weiter steigen, wenn in den nächsten Jahren bis zu 7000 Windräder vor der Küste installiert werden. Nach diesen Angaben wird im Lauf des Jahres 2012 die Zahl der in deutschen Gewässern beschäftigten Handwerker und Ingenieure auf 1600 wachsen.

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