Ein Prozent mehr Lohn in Seehäfen

Die rund 16.000 Beschäftigten der Seehäfen in Deutschland bekommen ein Prozent mehr Lohn. Auf diese Steigerung vom 1. August an einigten sich die Gewerkschaft ver.di und der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).

Im Januar 2011 soll es außerdem eine Einmalzahlung von 550 Euro geben, teilten ver.di und ZDS gestern mit. Die Auszahlung des Betrages kann nach Verhandlungen der Betriebsparteien zur Beschäftigungssicherung aber ganz oder teilweise einbehalten werden.

«Durch das Zusammenwirken beider Elemente ist das Gesamtergebnis letztlich vollständig annehmbar», sagte ver.di-Verhandlungsführer Klaus Lindner in Berlin. Der Lohntarifvertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Das Gesamtvolumen der Vereinbarung liegt bei 2,6 Prozent. Für den Zentralverband sagte Rechtsanwalt Martin Kröger: «Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wurde mit dem diesjährigen Tarifabschluss ein tragfähiges Ergebnis erzielt, das die schwierige wirtschaftliche Situation der Hafenbetriebe anerkennt und gleichzeitig Beschäftigung in den deutschen Seehäfen sichert.»

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