Einigkeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein

Immer mehr Megaboxer passieren den Hamburger Hafen. Foto: HHM/Hasenpusch
Politische Vertreter aus Hamburg und Schleswig-Holstein haben erneut die Bedeutung der Häfen und ihrer Zufahrten für die gesamte norddeutsche Region hervorgehoben. „Dies gilt insbesondere für den Hamburger Hafen. Er schafft Beschäftigung, Wertschöpfung und Steuereinnahmen auch in Schleswig-Holstein und Niedersachsen“, erklärten der Kieler Wirtschaftsminister Jost de Jager und Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch am Freitag nach einem Treffen. Unter- und Außenelbe sowie der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) seien eng miteinander verknüpfte wesentliche Elemente des Wasserstraßensystems, das die norddeutschen Häfen mit den Weltmärkten verbindet. Auch die viel diskutierte Elbvertiefung wurde bei dem Ministertreffen thematisiert und befürwortet. Niedersachsen hat aber auch nach der Bewilligung der Elbvertiefung durch die EU-Kommission noch Vorbehalte. Ministerpräsident David McAllister machte am Freitag deutlich, dass bei der Prüfung der Hamburger Pläne die Deichsicherheit Vorrang habe. „Die Deichsicherheit muss hundertprozentig gewährleistet sein“, betonte er. Nach Ansicht des CDU-Politikers hat hingegen der Ausbau der Küstenautobahn A 20 mit der festen Elbquerung bei Glückstadt äußerste Priorität.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"