Eisbrecher "Araon" hilft "Sparta"

Fischtrawler "Sparta" im Südpolarmeer Foto: dpa
Trotz eines neu entdeckten Lecks soll der havarierte russische Fischtrawler "Sparta" schon bald vom Südpolarmeer in Richtung Neuseeland aufbrechen. Das Leck könne derzeit zwar nicht repariert werden, stelle aber keine Gefahr dar, sagte der Koordinator der Rettungsarbeiten, Mike Roberts, am Dienstag. "Es hat nur in einem örtlich begrenzten, kleinen, abgeschlossenen Raum Überflutungen verursacht."
Die "Sparta", die vor knapp zwei Wochen rund 3700 Kilometer südöstlich von Neuseeland mit einem Eisberg zusammengestoßen war, könne voraussichtlich schon an diesem Mittwoch das gefährliche Gebiet nahe der Antarktis verlassen.
Das Schiff mit 32 Mann Besatzung hatte am Vortag Unterstützung vom südkoreanischen Eisbrecher "Araon" erhalten, in dessen Begleitung es nun zum Hafen Lyttelton auf der Südinsel Neuseelands aufbrechen soll. Das größere Leck sei mittlerweile notdürftig geflickt, sagte Andrej Polomar von der Fischereifirma Antej, der die "Sparta" gehört, nach Angaben der Agentur Itar-Tass.
Zuvor war Treibstoff aus dem Bug gepumpt worden, damit das 30 Zentimeter lange Leck oberhalb der Wasserlinie repariert werden konnte. Andere Schiffe in der Gegend konnten aufgrund von dickem Packeis nicht bis zu dem havarierten Trawler durchdringen.