Elbe war für Schifffahrt gesperrt
Nach vergeblichen Entschärfungsversuchen haben Munitionsexperten gestern Mittag im Hamburger Hafen eine amerikanische 450-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, wurde die Elbe aus Sicherheitsgründen etwa eine Stunde lang für den Schiffsverkehr gesperrt.
Außerdem mussten rund 150 Mitarbeiter zweier Tanklager-Unternehmen ihre Firmen im Petroleumhafen räumen. Die Bombe war am Dienstag von einer Firma, die gezielt nach alten Bomben sucht, unweit von Tanklagern im Petroleumhafen in Hamburg-Waltershof entdeckt worden. Eine Entschärfung scheiterte, da sich der Zünder nicht habe rausdrehen lassen. Die Bombe wurde deshalb in eine andere Grube gebracht und dort zerstört.
Erst am 5. August musste der Schiffsverkehr auf der Elbe für mehrere Stunden eingestellt werden, als eine britische 500-Pfund-Bombe auf Höhe Altona gefunden wurde.