EnBW will Anteile abgeben

Das Karlsruher Energieunternehmen EnBW will knapp die Hälfte seiner Anteile am geplanten Offshore-Windpark «Baltic I» in der Ostsee verkaufen. Das Angebot ist bereits auf großes Interesse der Stadtwerke, hauptsächlich in Baden-Württemberg, gestoßen, teilte die EnBW mit. «Baltic I» soll von Frühjahr 2010 an errichtet und bereits von Ende 2010 an Strom für 50?000 Haushalte produzieren. Insgesamt sind etwa 16 Kilometer vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit 21 Anlagen und einer Gesamtleistung von 48,3 Megawatt geplant.

Die Partnerstadtwerke hätten den Wunsch geäußert, in die Windenergieprojekte auf dem Meer investieren zu können. «Die Nachfrage der Stadtwerke ist größer als das Angebot», heißt es laut EnBW. Da das Investitionsvolumen begrenzt sei, habe die EnBW vor allem den Stadtwerken ein Angebot gemacht, an denen sie beteiligt ist oder mit denen sie seit langem zusammenarbeitet. Nach EnBW-Angaben war von Beginn an geplant, beim Ausbau der Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien auf Kooperationen zu setzen.

Interessenten könnten zunächst eine Option auf eine Beteiligung erwerben. Über eine Investition müssten sie erst entscheiden, wenn der Offshore-Windpark ans Netz gegangen sei, hieß es. Die EnBW nannte keine Anzahl der interessierten Stadtwerke. Insgesamt sollten aber 49,9 Prozent der Anteile abgegeben werden. Dies entspreche 24 Megawatt Leistung.

Die EnBW plant bis Ende 2015 vier Offshore-Windparks in der Ost- und Nordsee mit einer Leistung von insgesamt rund 1200 Megawatt. Für die anderen drei Windpark-Projekte sei über eine Beteiligung von Stadtwerken nicht entschieden, aber vorstellbar, hieß es.

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