Ermittlungserfolg bei „Emsmoon“

Nach der Kollision der „Emsmoon“ auf der Ems mit der Eisenbahnbrücke bei Weener in Ostfriesland sind die Ermittlungen vorangekommen. Ein Sprach-Rekorder mit den Stimmen auf der Schiffsbrücke zur Zeit des Unfalls sei tontechnisch ausgewertet worden, sagte jetzt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich. Die Behörde ermittelt gegen einen Lotsen und den russischen Kapitän des Frachters. Beide Männer sollten Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten.

Das 100 Meter lange Schiff hatte den geschlossenen Klappteil der „Friesenbrücke“ gerammt und einen Millionenschaden angerichtet (THB 7. Dezember 2015). Damit ist eine der längsten deutschen Eisenbahnklappbrücken außer Funktion und der Zugverkehr von Leer ins niederländische Groningen seitdem unterbrochen. Wie es mit der Brücke weitergeht, ist derzeit offen. lni/fab

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