Fast 900.000 Gäste an 10.000 Tagen

Am Mittwoch sind 10.000 Tage seit Eröffnung des International Seamen’s Club in Hamburg vergangen. Seit dem 13. August 1986 besuchten 871.000 Gäste aus 179 Ländern den Duckdalben, davon über 85 Prozent Seeleute.

Die meisten kommen von den Philippinen, aus Indien, China, der Ukraine und Russland. Inzwischen wurde der Club dreimal um Anbauten erweitert. Da die Schiffe meist nur kurz im Hafen bleiben, haben auch die Seeleute nur wenig Zeit für einen „stop over“. Ehrenamtliche Mitarbeiter holen sie auf „Zuruf“ an den Terminals ab. Auch wenn den Club nur 12,5 Kilometer vom weitest entfernten Liegeplatz trennen: Bis zum 10 000. Tag fuhren die clubeigenen Bullis etwa 3 700 000 Kilometer – nur im Hafen. „Dank des Shuttles sind die Seeleute schnell bei uns, um mit der Familie zu telefonieren, beim Billard zu entspannen oder Rat und Hilfe zu bekommen“, sagt Seemannsdiakon Jan Oltmanns, Leiter des Clubs. „So steht das Team den Seeleuten auch dann zur Seite, wenn die Familie in der Heimat in Not gerät und schnell finanzielle Hilfe gebraucht wird.“ Auch hier feierte der Duckdalben ein Jubiläum: Er führte am 31. März 2015 die 10 000. Überweisung durch. Der Absender gehörte zur Besatzung eines Schiffes, dessen Name Programm sein könnte für den geflügelten Service des Clubs: „CMA CGM Pegasus“. Zum Jubiläum erhielt der Seemann eine Flasche Sekt und eine Duckdalben-Cap. „Diese Hilfe in Geldsachen ist aber nur eine neben vielen anderen“, sagt Anke Wibel, die zusammen mit Jan Oltmanns den Clubs leitet. „Ganz wichtig ist, dass die Seeleute nach Hause te lefonieren können.“ pk

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben