Frontline wird zweigeteilt

Es wurde ein insgesamt 500 Millionen Dollar umfassendes Rettungspaket geschnürt, um Frontline zu retten. Foto: Hasenpusch
Die schwer angeschlagene Tankerreederei Frontline hat mehrere Maßnahmen beschlossen, um die sehr dünne Kapitaldecke zu stärken. Kürzlich war bekannt geworden, dass das Unternehmen wegen des schwachen Ratenniveaus und Auswirkungen eines Flottenausbauprogramms vor dem finanziellen Kollaps steht. Nun wurde ein insgesamt 500 Millionen Dollar umfassendes Rettungspaket geschnürt, an dem Reedereichef John Fredriksen einen großen Anteil haben soll und das Frontline nach Expertenmeinung eine wieder hohe Wettbewerbsfähigkeit verschafft. Die Reederei soll dazu in zwei separate Unternehmen aufgeteilt werden. Dazu werden anstehende Verbindlichkeiten in die neu gegründete Gesellschaft „Frontline 2012“ ausgegliedert.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"