Gauck eröffnet Sail Bremerhaven

Die Dreimastbark „Guayas“ lief bereits am Dienstagmorgen in Bremerhaven ein, Foto: Eckardt
Seglerromantik, Shanty-Musik und Volksfeststimmung – die Sail Bremerhaven startet am Mittwoch mit der großen Sail-In-Windjammerparade. Und Bundespräsident Joachim Gauck hat eigens seinen Urlaub unterbrochen, um als Schirmherr das Event zu eröffnen.
Rund 270 Windjammer, Traditionssegler und Sportboote machen bei dem fünftägigen Festival bis zum Sonntag in der Seestadt fest.Tausende Besucher nutzen die Angebote für eine Mitfahrt. Bereits am vergangenen Wochenende waren über 6000 Tickets für Tages-, Halbtages- oder Abendfahrten verkauft. Auch in diesem Jahr werden rund eine Million Besucher erwartet.
Publikumsmagnete sind erneut die Windjammer. Das größte dieser Schiffe ist in diesem Jahr die 117,5 Meter lange Viermastbark „Sedov“. Platz zwei belegt die russische „Kruzenshtern“ (114,50 Meter), gefolgt von der chilenischen Vier-Mast-Barkentine „Esmeralda“ (113 Meter). Der kleinste schwimmende Gast wird mit 6,5 Metern das Plattbodenschiff „Thusnelda“ sein.
An Land erwartet die Besucher ein buntes Programm auf drei Bühnen mit rund 50 Konzerten. Zudem lockt das Fest mit einem Schlepperballett, einer Vorführung der Seenotretter, einer Mini-Sail mit Modellbooten und am Samstagabend mit einem Feuerwerk. Die Segelschiffe bringen über 3000 Segler aus aller Welt nach Bremerhaven. Die Tourismusbranche rechnet bei der Großveranstaltung mit einem Gesamtumsatz von rund 30 Millionen Euro. Die Kosten für die Sail belaufen sich schätzungsweise auf knapp drei Millionen Euro. dpa/bre

