GDF Suez beteiligt sich an NordStream

Der französische Energiekonzern GDF Suez wird an der Gaspipeline Nord Stream durch die Ostsee beteiligt. Das teilte der französische Präsident Nicolas Sarkozy nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Paris mit.

GDF Suez erhält eine Neun-Prozent-Beteiligung an der Nord Stream AG, die die gut 1200 Kilometer lange Gaspipeline vom russischen Wyborg durch die Ostsee bis Lubmin bei Greifswald bauen wird. Das Projekt soll Ende 2011 fertiggestellt sein und zunächst 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr transportieren. Ein Jahr später soll die Kapazität verdoppelt sein. Die Baukosten liegen bei 7,5 Milliarden Euro. An Nord Stream sind auch die deutschen Konzerne Eon und BASF/Wintershall sowie Gasunie aus den Niederlanden beteiligt.

Das Pipeline-Projekt ist in mehreren Ostseeländern wegen befürchteter Belastungen für die Umwelt und der deutlich zunehmenden energiepolitischen Einflussmöglichkeiten für Russland umstritten. Das Konsortium musste den geplanten Baubeginn wegen der langwierigen Genehmigungsprozesse um über ein Jahr verschieben. Im April soll aber mit der Verlegung der Röhren vom russischen Wyborg bis Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern begonnen werden.

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