Geschwerkschaften fordern Verkehrsgipfel
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) schlägt für Norddeutschland einen Verkehrsgipfel aus Wirtschaft sowie Landes- und Bundespolitik vor. Hintergrund sind die ungeklärte Finanzierung von Großvorhaben sowie die massive Kritik aus der norddeutschen Wirtschaft an distanzierenden Beschlüssen des geplanten Regierungsbündnisses (SPD/Grüne/SSW) in Schleswig-Holstein zu Projekten wie den Weiterbau der A20, die Elbquerung und den Fehmarnbelt-Tunnel. Es gehe darum, zukunfts- und konsensfähige Lösungen zum Ausbau der Verkehrswege zu vereinbaren, sagte ein Sprecher des DGB Nord am Freitag. Dazu müssten Kammern, Gewerkschaften, die Verkehrsminister der norddeutschen Länder und Bundesverkehrsminister Ramsauer an einen Tisch.