Golfstaaten investieren 15 Milliarden Dollar in Hafenausbau

Am besten gerüstet ist Dubais Hafen Jebel Ali. Foto: DP World
Die Staaten der Arabischen Halbinsel planen und bauen Häfen, als erwarteten sie endlose Zeiten des wirtschaftlichen Booms. Dabei zeichnen sich schon jetzt massive Überkapazitäten ab. Da Schiffe auf absehbare Zeit die wichtigstens Verkehrsmittel am Golf bleiben, ist es kein Wunder, dass alle Staaten bereit sind, für deren ständige Modernisierung sehr viel Geld auszugeben. Insgesamt dürften die Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) in den nächsten fünf bis sechs Jahren rund 15 Milliarden US-Dollar investieren. Läuft alles wie geplant, würden sich die Hafenkapazitäten langfristig auf 60 Millionen TEU erhöhen. Ob das alles gebraucht wird, ist allerdings mehr als fraglich.
Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht"