„Gorch Fock“ bleibt bis März im Dock
Die Dockung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ hat der Marine einige Überraschungen beschert. Zwar ist der Zustand von Propeller und Ruder deutlich besser als erwartet, doch sieht es im Bereich des Mittelschiffs „dramatisch“ aus, heißt es in Kiel. Beim Fundament für den Hauptmast wurden deutlich zu dünne Rumpfplattenstärken gemessen. Nach einer Befundung der zur Ausbesserung anstehenden Bereiche wurde ein erheblicher Arbeitsumfang festgestellt. Beim Eindocken am 24. Oktober im Dock 2 der Lindenau Werft war zunächst eine Werftzeit von nur fünf Tagen für Routinearbeiten angesetzt worden. Bei der Untersuchung des Rumpfes ergab sich dann eine Verlängerung. Zunächst wurde das Dock bis Mitte Dezember gebucht. Inzwischen steht der volle Umfang der notwendigen Arbeiten fest: Die Werftzeit verlängert sich bis März 2012. Bis dahin sollen alle Rumpfbereiche rund um den Kiel beim Hauptmast ausgetauscht werden.