Griechenland beendet Anti-Piraterie-Einsatz

Griechenland will aus Kostengründen seine Fregatte aus der Anti-Piraten-Mission "Atalanta" am Horn von Afrika abziehen. Dies teilte das griechische Verteidigungsministerium jetzt mit. "Die Fregatte 'Hydra' wird abgezogen. Damit spart Griechenland insgesamt 7,5 Millionen Euro", hieß es in einer Erklärung.

Ziel der im Dezember 2008 beschlossenen EU-Operation ist es, die Piraten am Horn von Afrika und im Seegebiet vor der Küste Somalias und seiner Nachbarländer abzuschrecken. Fünf bis zehn Kriegsschiffe überwachen dabei ein Gebiet, das etwa 1,5-mal so groß ist wie das europäische Festland. Derzeit befindet sich das größte Schiff der Deutschen Marine, die "Berlin", mit einer 230-köpfigen Besatzung im Anti-Piraten-Einsatz.

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