Griechische Fähren fahren nicht

Aus Protest gegen die Kürzung ihrer Renten um sieben Prozent haben die Besatzungen der griechischen Fähren gestern Morgen einen 48-stündigen Streik begonnen. Betroffen werden vor allem die Inseln der Ägäis sein, die keinen Flughafen haben. Diese werden wegen des Streiks praktisch von der Außenwelt abgeschnitten sein. Zudem könnten sensible Produkte wie Gemüse und Obst aus Kreta nicht rechtzeitig nach Piräus gebracht werden und verfaulen.

Wie die Gewerkschaft der Seeleute (PNO) mitteilte, soll heute beraten werden, ob der Streik für weitere zwei Tage verlängert wird. Bauern auf Kreta sind aufgebracht und drohen, Schiffe zu besetzen und die Besatzungen zum Auslaufen der Schiffe zu zwingen, wie das griechische Fernsehen berichtete. Die Kürzungen der Renten der Seeleute ist Teil von umfangreichen Kürzungen aller Renten in Griechenland und wesentlicher Bestandteil des harten Sparprogramms zur Rettung Griechenlands vor dem Bankrott.

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