Guttenberg stellt Ende von UNIFIL-Einsatz in Aussicht

Angesichts der starken Belastung der Marine hält Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg das Ende des deutschen Militäreinsatzes vor der libanesischen Küste in absehbarer Zeit für möglich.

„Wir sind mit vier sehr fordernden Marine-Einsätzen auf Kante genäht. Deswegen kann auch mal der Zeitpunkt kommen, wo man zu gewissen Einsätzen nein sagen muss", sagte der CSU-Politiker dem „Flensburger Tageblatt". Mittlerweile gebe es eine Perspektive für die Beendigung der „Erfolgsgeschichte". Gleichzeitig stellte er aber klar: „Wir bleiben so lange, wie es nötig ist." Die Mandats-Verlängerung für die UN-Mission UNIFIL, bei der derzeit drei deutsche Schiffe und 235 Soldaten im Einsatz sind, steht im Juni an.

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