Häfen im Norden mit Umschlagrekord

Mit kräftigen Zuwächsen haben die schleswig-holsteinischen Seehäfen im vergangenen Jahr einen Rekordumschlag von 41,7 Millionen Tonnen erzielt. Damit wurde das Ergebnis von 2006 um 12,2 Prozent übertroffen, wie das Statistikamt Nord am Freitag in Kiel mitteilte. Lübeck behauptete seinen Spitzenplatz mit einem Zuwachs um 5,3 Prozent auf 22,2 Millionen Tonnen. Brunsbüttel legte sogar um 53,1 Prozent auf 9,7 Millionen Tonnen zu, Puttgarden um 13,3 Prozent auf 4,3 Millionen. Von den vier größeren Häfen im Land musste nur Kiel ein Minus verbuchen: Der Umschlag an der Förde sank um 2,4 Prozent auf 3,0 Millionen Tonnen.
Mehr als 30 Millionen Tonnen wurden im Verkehr mit den Ostseeanrainern befördert. Mit jeweils deutlichen Zuwächsen rangierten dabei schwedische Häfen auf dem ersten Platz, gefolgt von Finnland und Dänemark. Der Umschlag mit Russland stieg um 121 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen.
Der Anstieg im Personenverkehr um 1,3 Prozent auf 15,8 Millionen Fahrgäste blieb im Vergleich zum Gütertransport eher bescheiden. Fährhafen Nummer eins blieb Puttgarden mit 7,1 Millionen Passagieren (plus 4,1 Prozent), gefolgt von Kiel (1,6 Millionen, plus 5,7 Prozent) und Dagebüll (1,5 Millionen, minus 2,9 Prozent).

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