Hafenarbeiter fordern Elbvertiefung in 2010

Die Betriebsratsvorsitzenden der großen Hamburger Hafenbetriebe und die Gewerkschaft ver.di haben gestern mit scharfen Worten eine schnellere Umsetzung der Elbvertiefung gefordert.

Sie verlangen eine Beschleunigung der Plan- und Bauarbeiten zur Fahrrinnenanpassung der Unterelbe. „Bundesregierung und Senat werfen Anker aus und gucken sich die Küste an, während die Elbe versandet und mit einem erheblichen Ladungsrückgang zu kämpfen hat. Die zögerliche Verkehrspolitik wird mit Arbeitsplätzen bezahlt – jeder Monat, in dem nichts passiert, kostet Jobs im Hafen", erklärten die Arbeitnehmervertreter gemeinsam in der Hansestadt.

Harte Kritik erntete auch der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), der kürzlich erklärt hatte, dass bei den Planfeststellungsverfahren Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehe. „Einer solchen Politik kann man beim Laufen die Schuhe besohlen", sagte ver.di-Landeschef Wolfgang Rose.

Mehr: Im "THB Täglicher Hafenbericht".

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